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P R E S S E
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Sommeruni der IG Metall in Markelfingen/ Bodensee
11. Juni 2009
Highlight des Tages
Wolfgang Schwenzig und Andreas Wulf
Ein Highlight des heutigen Tages war sicher der Auftritt der Improvisationstheatergruppe "Wellenreiter" aus Stuttgart. Wolfgang Schwenzig & Andreas Wulf haben bei ihrem Auftritt im Großen Zelt wunderbar gezeigt was mit der Art des Schauspiels alles möglich ist. In verschiedenen Phasen des Programms wurden vom Publikum Begriffe, Orte oder Szenarien abgefragt. Diese Sammlung wurde dann von den beiden alleine, oder mit Unterstützung des Publikums, in kleinen Geschichten umgesetzt. Nach einem tollen Auftritt haben die beiden in ihrer Zugabe die ABC Szene im Himmel gespielt. Ziel dieser Variante ist es in einer Konversation Begriffe in der Reihenfolge des Alphabetes durchzuspielen. So kam es auch das Petrus von dem Neuankömmling wissen wollte was er hier im Himmel will, und dieser mit seiner Aufzählung der Sünden seine Beziehung zum Papst beichten musste. Einfach köstlich. Wer mehr zu beiden wissen möchte, oder sie vielleicht mal für eine Veranstaltung buchen will, kann das gerne unter www.die-wellenreiter.de tun. Von unserer Seite vielen Dank für einen abwechslungsreichen Abend.
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Kernen Blättle
15. Oktober 2003
Königsdisziplin in Sachen spontaner Witz
Das lmprovisationstheater ”Wellenreiter” sorgte am vergangenen Freitag im Museumskeller für einen einzigartigen, facettenreichen Abend. Eine Strapaze für die Lachmuskeln und zum Schreien komisch. Andreas Wulf und Wolfgang Schwenzig zeigten Kleinkunst aus dem Stehgreif. Beide sind Meister des Improvisationstheaters, einer eigenen Theaterform, die mit dem konventionellen Theater wenig gemeinsam hat. Es gibt keine festen Rollen oder Manuskripte, alles wird aus dem Stand improvisiert, aus dem Bauch heraus gespielt. Der Zufall führt Regie und Spontaneität ist das wichtigste Requisit. Letztendlich bestimmt das Publikum, was gespielt wird. Immer wieder erfanden die beiden Norddeutschen ungewöhnliche, neue Anekdoten vor den Augen der Zuschauer und präsentierten die witzigste Form des Theaters grandios aus einem schier unerschöpflichen Fundus aus dem Leben gegriffener Geschichten.
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Fellbacher Zeitung
Montag 13, Oktober 2003
Amüsante Kuppelei im Iglu
Stand-up-Comedy mit den Wellenreitern im Museumskeller
Phantastisch: Andreas Wulf und
Wolfgang Schwenzig spielen Klavier.
Stetten. Ein Publikum mit erwartungsvollen Gesichtern ist bei einem
Theaterspiel zu erwarten. Doch dass auch die beiden Hauptdarsteller
Andreas Wulf und Wolfgang Schwenzig alias die "Wellenreiter" keine
Ahnung haben, was sie in den zwei Stunden im Stettener Museumskeller
vorführen sollen, ist eher ungewöhnlich. So war es sowohl für die 30
Zuschauer als auch für die beiden Darsteller des
Improvisationstheaters "Wellenreiter" ein spannender Freitagabend -
mit einem unerwarteten Verlauf.
Die beiden Comedians entwickelten
spontane Spielszenen, in die sie die Zuschauer aktiv einbezogen.
Das Publikum führte also den gesamten Abend Regie. So riefen die
Zuschauer den beiden Improvisationskünstlern fünf Gefühlsregungen
samt Schauplatz zu, die Andreas Wulf und Wolfgang Schwenzig spontan
in Szenen umsetzten. Das Ergebnis war eine "emotionale Reise"
in einen Waschsalon; mit Hasstiraden über schmutzige Socken,
Weinkrämpfe über die benutzten Slips bis hin zu leidenschaftlichen
Liebesszenen am Wäschetrockner.
Das altbekannte heitere Beruferaten zeigten die beiden Wellenreiter
in ganz neuem Licht: In Abwesenheit
von Wolfgang Schwenzig überlegten sich die Zuschauer ein Delikt und
einen Tatort, die sich der Stand-up-Komiker nur anhand der Fragen
seines Partners zusammenreimen musste. Heraus kam ein witziges
Vernehmungsgespräch über Zuhälterei im eisigen Iglu.
Spontanität
wurde aber auch vom Publikum verlangt. Als lebende Bilder mussten
zwei Frauen auf der Bühne fungieren, während Andreas Wulf daraus
einen Diavortrag über Bali machte. Je skurriler die Verrenkungen
der Protagonisten - die vor lauter Lachen kaum stillstehen konnten -,
umso erfinderischer definierte Andreas Wulf die Lebensgewohnheiten
der Balinesen.
Aber auch die Technik des Zeitraffers beherrschten
die Wellenreiter. Einen Sketch, der normal zwei Minuten dauert,
spielten sie in 60 und dann in 30 Sekunden. Von den Dialogen war
am Ende zwar wenig zu verstehen, doch das Ziel war erreicht: Das
Publikum hatte seinen Spaß - und die Wellenreiter bewiesen, dass
was Spaß macht, nicht immer Sinn haben muss. Regine Warth
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Weinstadt sBlättle
Mittwoch 9. Oktober 2002
Theater mit Tempo
Meist denkt man bei Theaterveranstaltungen an getragene und eher gewichtig inszenierte
Aufführungen. Doch es gibt auch noch ganz andere Stil-Richtungen in der Theaterlandschaft.
Im Keller des Jazzclub Armer Konrad gastierten am Freitagabend "Die Wellenreiter" mit
Ihrem Improvisationsprogramm.
Wo sonst bestimmen die Menschen auf den Zuschauerstühlen den Inhalt des Programms?
Andreas Wulf und Wolfgang Schwenzig kamen über Amateur-Theaterbühnen zum
Improvisationstheater. Wie bei "Theatersport" geben die Zuschauer durch
Zuruf Personen und Handlungen, die dann spontan von den Akteuren in Szene zu
setzen sind. Keine einfache Aufgabe, zumal die Begeisterten in den
Publikumsreihen zu schwierigen Vorgaben neigen.
Spektakuläre Szenen kamen zustande, mit immer schnellerer Abfolge wurde eine Szene
gespielt - und das Publikum hatte seine Freude an dem besonderen Theater.
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